Geht man nach dem Boss der Flughafenbetreibergesellschaft Fraport ist nicht mehr viel von einer Krise zu spüren. Am heutigen Donnerstag sagte Stefan Schulte in Berlin, dass man bei den Passagierzahlen wieder gute Zuwachsraten erzielt hätte. Sogar die Spitzenwerte vergangener Tage würden zeitweise wieder erreicht. Ähnlich positiv äußerte sich der Chef der Lufthansa Wolfgang Mayrhuber. Der starken Konjunktur sei Dank.
(Bericht bei Open-Report)
Nicht von dieser Entwicklung profitieren, sondern im Knast sitzen muss dagegen ein 41 jähriger Nigerianer. Kreativ hatte er versucht 25 Kilo Koks von Venezuela nach Deutschland zu schmuggeln. Er hatte die Drogen in über 800 Deorollern versteckt. Der Versuch flog auf und so sitzt der Mann seit Samstag in Untersuchungshaft.
(Bericht bei Welt-Online)
Meist sind die Kapitäne die Hauptakteure beim Fliegen. Diese Woche hat sich aber eine andere Berufsgruppe in den Vordergrund gespielt: die Stewardessen und Stewards. Am Montag rastete Steven Slater, ein Flugbegleiter von JetBlue, aus, verließ das Flugzeug heldenhaft per Notrutsche mit ein paar Dosenbier und erfährt seither eine Welle der Sympathie. Ebenfalls diese Woche hat eine Flugbegleiterin der Lufthansa auf einem Flug von Tel Aviv nach Frankfurt eine handfeste Kissenschlacht angezettelt. Die Passagiere haben sich offenbar über die Abwechslung gefreut und der Dame nach dem Spektakel lautstark applaudiert. Anders als Steven Slater muss sie sich wohl nicht einen neuen Job suchen.
Ebenfalls Aufmerksamkeit ist der neuen russischen Fluggesellschaft Avianova gewiss. Ein sexy Werbespot lässt nicht nur Freunde des Fliegens große Augen bekommen. Wie interessant doch Flugzeugputzen sein kann…
Manch einer erlebt schon schwere Stunden während eines Fluges, wenn das Handy ausgemacht werden muss. Nach der Landung wird dann aber das Mobiltelefon schnellstens wieder eingeschaltet. Dann klingeln die Handys um die Wette um die angekommenen SMS oder die verpassten Anrufe anzuzeigen. Dies soll nun aber bei australischen Inlandsflügen bald schon der Vergangenheit angehören. Die ACMA, die australische Kommunikations- und Medienbehörde will in Kürze einen solchen Beschluss präsentieren. Technische Einwände gäbe es keine, sagte ein Sprecher, mit Verweis auf die Zusammenarbeit mit der Passagierflugsicherungsbehörde, der CASA.
Da die Nutzer aller Voraussicht nach aber Roaming Gebühren bezahlen müssen, könnte der Spaß überaschend teuer werden. Sparfüchse und Genießer werden also weiterhin das Handy über den Wolken ausgeschaltet lassen und die Zeit im Flieger ungestört genießen.
heute (27.7.) und morgen gibt es 1 Million zusätzliche und sehr günstige Tickets bei der zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft zu ergattern. Für 29 EUR, inklusive Steuern und Gepäck, kommt man in viele schöne Ecken der Erde. Zum Beispiel nach Barcelona, Venedig, Rom, London oder Wien.
Gestern gab Air Berlin außerdem bekannt, dass die Airline der Luftfahrtallianz Oneworld beitreten möchte. Dazu gehören unter anderem Iberia, American Airlines, British Airways, Finnair und Quantas. Aus dieser Mitgliedschaft verspricht sich Air Berlin eine Senkung der Kosten, Erlössteigerungen und eine gestärkte Wettbewerbsposition. Nähere Informationen sollen dazu am heutigen Dienstag bekannt gegeben werden.
Der Traum vom fliegenden Auto ist nun wirklich schon uralt und wurde auch nicht nur einmal von Filmemachern aufgegriffen. Einige Vehikel, die sowohl auf Straßen, als auch in der Luft unterwegs sein können, sind auch schon gebaut worden.
Der US- Firma Terrafugia scheint aber nun ein Quantensprung bei der Entwicklung eines solchen Flugautos gelungen zu sein. Der “Flieger” hat sogar schon die Zulassung der amerikanischen Luftfahrtbehörde FAA erhalten. Knapp 8 Liter Verbrauch auf der Straße und eine Höchstgeschwindigkeit von über 100 km/h, sowie eine Reichweite von 740 km in der Luft bei einer Reisegeschwindigkeit von 185 km/h lassen sich sehen. Leider soll das innovative Fortbewegungsmittel aber auch ca. 160.000 EUR kosten. Aber was rede ich - seht einfach selbst: